Demografie – ein spannendes Thema
Mehr als 450 Volksbanken/Raiffeisenbanken haben den Demografie-Kurz-Check der GenoConsult genutzt, um aktuelle Informationen über die Auswirkungen auf das eigene Haus zu bekommen.
Eine detaillierte Untersuchung über die Auswirkungen des demografischen Wandels ergänzt die Trendaussagen des Kurz-Checks.
Der DemografieCheck quantifiziert die Auswirkungen der demografischen Entwicklung im Geschäftsgebiet der VR-Bank mittels Simulation der Kundenstruktur, der Bilanz und GuV auf einen Zeithorizont von 15 Jahren. Bankindividuelle Handlungsfelder werden somit frühzeitig erkannt und strategische Handlungsoptionen sowie Chancen am Markt aufgezeigt.
Aus der Kombination von regionalen Marktdaten und betriebswirtschaftlichen Daten erhält jede Bank ausführliche Informationen zur Entwicklung der Kundenstruktur, der Entwicklung der Kredite und Einlagen von Privatkunden sowie die Entwicklung der Deckungsbeiträge und Provisionserträge hochgerechnet werden.
Die Zukunft sieht alt aus - Vergreisung erfordert eine neue strategische Ausrichtung
Die bisher durchgeführten Checks zeigen deutlich, dass globale Aussagen zu Auswirkungen auf die VR-Banken nicht möglich sind. Wesentliche Indikatoren für die zukünftige Entwicklung des Privatkundengeschäfts sind neben der regionalen Bevölkerungsentwicklung insgesamt auch die Entwicklung der unter 20-jährigen und der über 65-jährigen.
In den wenigen Kreisen in Deutschland, in denen noch ein Bevölkerungswachstum für die nächsten 15 – 20 Jahre erwartet wird, wächst die Bevölkerung nicht gleichmäßig in allen Altersgruppen. Vielmehr wird das Wachstum häufig durch einen starken Anstieg der Senioren (über 65-jährige) in Kombination mit einem Rückgang oder deutlich niedrigerem Anstieg der unter 20-jährigen erzielt. Solche Entwicklungen findet man häufig im Umland von Großstädten. Für die überwiegende Anzahl der Kreise in Deutschland wird jedoch ein mehr oder weniger starker Bevölkerungsrückgang erwartet. Doch auch für stark schrumpfende Regionen wie die wird ein Anstieg der über 65-jährigen von 24 % erwartet.
Nur wenige Regionen sind von der Vergreisung nicht betroffen.
Die Konsequenz: Seniorenmarkt und die Jugend sind zwei strategische Geschäftsfelder der Zukunft
Aufgrund der Tatsache, dass die älteren Kunden die höheren Erträge bringen und jungen Kunden bei Genossenschaftskunden unterrepräsentiert sind, liegt die Entscheidung nahe, sich zunächst auf die intensive Bearbeitung des Geschäftsfeldes Senioren zu fokussieren. Die Einführung des Seniorenmarktes ist jedoch nur ein strategischer Eckpfeiler für den künftigen Erfolg der VR-Banken.
Um die Zukunftsfähigkeit der Bank zu sichern müssen vor allem die Marktanteile in den jüngeren Alterskohorten ausgebaut werden. In der Vergangenheit ist dies jedoch nur selten gelungen.

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Die Einführung von strategischen Geschäftsfeldern wie Seniorenmarkt und die intensivere Bearbeitung des Jugendmarktes mit einer übergreifenden Generationenberatung sind Ansätze, die das Problem nicht lösen, aber abschwächen können. Voraussetzung ist, die Entwicklung nicht abzuwarten, sondern zu agieren.
Hinweis: Detaillierte Infos erhalten Sie von der GenoConsult.
Für Informationsanforderungen oder Vereinbarung eines Gesprächstermines stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.